Wissen · Airbus A320
Der Airbus A320: Cockpit, Systeme und Abläufe.
Ein kompakter Überblick über das Flugzeug, das du im A320 Flugsimulator in Mainz fliegen kannst – verständlich für Einsteiger und mit den wichtigsten Begriffen für Flugsimmer.
Was ist der Airbus A320?
Der Airbus A320 ist eines der erfolgreichsten Verkehrsflugzeuge der Welt. Seit 1988 fliegt er auf Kurz- und Mittelstrecken und ist Standard in vielen europäischen Flotten – von Lufthansa über Eurowings bis Air France. Er bietet etwa 150 bis 180 Sitzplätze und ist bekannt für seine moderne, computergestützte Steuerung. Genau diese Mischung aus Standard-Linienflugzeug und moderner Cockpit-Technik macht ihn so spannend für Erlebnisflüge und für Flugsimmer.
Das A320-Cockpit auf einen Blick
Das Cockpit ist klar gegliedert. Links und rechts vom Sidestick sitzen Captain und First Officer. In der Mitte zeigen sechs große Displays alle wichtigen Informationen: Geschwindigkeit, Höhe, Lage, Navigation und Systeme. Über Kopf befindet sich das Overhead Panel mit Schaltern für Strom, Hydraulik, Druckkabine und Treibstoff. Zwischen den Sitzen liegt das Pedestal mit MCDU, Schubhebeln und weiteren Bedienelementen.
Sidestick statt Steuerhorn
Im Gegensatz zur Boeing 737 hat der A320 keinen klassischen Steuerknüppel zwischen den Beinen oder ein Steuerhorn, sondern einen Sidestick neben dem Sitz. Das ist eines der bekanntesten Airbus-Merkmale. Über den Sidestick steuert der Pilot Querneigung und Längsneigung. Der Bordcomputer (Fly-by-Wire) übersetzt die Eingaben in Steuerflächenbewegungen und schützt das Flugzeug innerhalb seiner Grenzen vor Überlastung.
Die MCDU – das „Navigationssystem“ des A320
Die MCDU (Multipurpose Control and Display Unit) ist eine kleine Tastatur mit Bildschirm, in die Piloten den Flugplan eingeben: Abflug, Ziel, Strecke, SID, STAR, Anflug. Sie verteilt die Daten an das Flight Management System (FMS), das den Autopiloten steuert und die Navigation übernimmt. Wer im Simulator MCDU-Grundlagen lernt, versteht in kurzer Zeit, wie reale A320-Piloten ihren Flug vorbereiten.
FCU und Autopilot
Die FCU (Flight Control Unit) sitzt direkt unter der Windschutzscheibe und ist der Bediensatz für den Autopiloten. Vier Drehregler steuern Geschwindigkeit, Heading, Höhe und Steig-/Sinkrate. Damit fliegt der A320 die meisten Phasen seines Flugs automatisch – Piloten überwachen, korrigieren und greifen bei Anflug und Landung wieder aktiv ein.
ECAM – das Systemmonitor-Display
Das ECAM (Electronic Centralized Aircraft Monitor) zeigt zentral alle Systemzustände: Triebwerke, Hydraulik, Strom, Druck, Treibstoff. Bei Störungen erscheinen Warnungen mit Anweisungen direkt im Display. Das ist eines der prägendsten Airbus-Konzepte und stark vereinfacht, was früher mit vielen Einzelinstrumenten gemacht wurde.
SID, STAR und ILS – wie der A320 fliegt
Reale Flüge folgen festgelegten Routen:
- SID (Standard Instrument Departure) – die Abflugroute aus einem Flughafengebiet.
- STAR (Standard Terminal Arrival Route) – die Anflugroute auf den Zielflughafen.
- ILS (Instrument Landing System) – das Funknavigationsverfahren für den Endanflug bei schlechter Sicht.
- RNAV – satellitengestützter Anflug nach Wegpunkten, heute Standard.
- Go-Around – der durchgeführte Fehlanflug, ein wichtiges Standardverfahren.
All diese Verfahren lassen sich im A320 Simulator in Mainz üben – inklusive korrekter Sequenz, Cockpit-Scan und Workload-Verteilung.
Warum lohnt sich ein Simulator-Termin?
Wer ein einziges Mal den Airbus A320 von innen gesehen, die MCDU bedient und einen ILS-Anflug selbst geflogen hat, versteht die Faszination dieser Flotte deutlich besser. Im Simulator Mainz kannst du diese Erfahrung machen, ohne Pilotenausbildung, Vorkenntnisse oder fünfstellige Stundenpreise. Wir begleiten dich Schritt für Schritt – ehrlich, technikorientiert und mit viel Cockpitzeit.
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